Geschichte

In den frühen fünfziger Jahren führte die politische Spaltung Deutschlands zur Gründung zweier Buchgestaltungswettbewerbe. Parallel zum westdeutschen Wettbewerb, erstmals in Frankfurt am Main 1952 ausgerichtet, ab 1965 unter der Leitung der Stiftung Buchkunst, wurden »Die schönsten Bücher der DDR« ab 1953 in Leipzig geehrt.

Ein Jahrzehnt später begann in Leipzig mit der Einweihung des Messehauses am Markt ein neuer Abschnitt der Geschichte der Buchmesse Leipzig, der internationale Wettbewerb »Best Book Design from all over the World« wurde aus der Taufe gehoben. Ost-Börsenverein und Kommune planten es als Bindeglied zwischen den internationalen Buchausstellungen, die ab 1959 in Fünfjahresabständen stattfanden.

Seit 1968 wurde die Ausstellung weiter ausgebaut, indem sie von einer thematischen Sonderschau begleitet wurde. Die »Goldene Letter« wurde erstmals als Preis für die beste Einreichung in dieser thematischen Ausstellung vergeben, später wurde sie zur bedeutendsten Auszeichnung des Wettbewerbs. Mit dem Fall der Mauer im November 1989 vereinigten sich auch die beiden parallel laufenden Buchkunst Wettbewerbe. Seit 1991 richtet die Stiftung Buchkunst den Wettbewerb und die Ausstellung »Schönste Bücher aus aller Welt« aus.