Die Preisverleihung 2021

Aufgrund der aktuellen Lage konnte die Preisverleihung in diesem Jahr erneut nur in reduziertem Umfang stattfinden: Katharina Hesse, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst, und Dr. Joachim Unseld, Verleger der Frankfurter Verlagsanstalt und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, vergaben den mit 10.000 Euro dotierten Preis der Stiftung Buchkunst am Freitagmittag (03. September 2021) im Rahmen eines Festessens im Frankfurter Restaurant Margarete an Christina Schmid und Clara Neumann (»Man kann keine Steine essen« (Prima Publikationen, Stuttgart/Basel). Der Siegertitel wurde zum Abschluss des Menüs für die Preisträger:innen und einen kleinen Kreis an Ehrengästen mittels einer Überraschungstorte enthüllt.

Mehr zum Preis der Stiftung Buchkunst 2021

Eine vierköpfige Jury wählte das ausgezeichnete Buch aus den 25 »Schönsten Deutschen Büchern«, die die Stiftung Buchkunst im Juni bekannt gegeben hat. Im Rahmen der Preisverleihung wurden auch die Buchgestalter:innen, Hersteller:innen und Verleger:innen dieser 25 »Schönsten Deutschen Bücher« gefeiert. Darüber hinaus würdigte die Stiftung Buchkunst am Freitagmittag die Gewinner:innen der »Förderpreise für junge Buchgestaltung«. Die mit je 2.000 Euro dotierten Preise gingen an drei Titel, die das Medium Buch weiterdenken: Ausgezeichnet wurden Virginie Calvet und Felix Hunger (»Zwischen Euphrat und Tigris«), Alissa Verj und Suki Su (»Culture Switch«) sowie Kristina Hilse (»Eine Sammlung zu Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale «).

Mehr zu den Förderpreisen 2021

Dr. Joachim Unseld gibt sich im Rahmen seiner Begrüßungsrede hoffnungsvoll:
»Auch 2021 führen wir wieder eine physische, wenn auch kleine Preisverleihung durch, um, wie es unsere Aufgabe ist, das besondere Augenmerk auf die Buchgestaltung als Handwerk und Kunst zu richten und somit die gestalterische Reflexion zu fördern, wie sie sich im Gebrauchsgut Buch spiegelt. Wir erleben im Moment eine ungewöhnliche Zeit, wir können die unmittelbare Zukunft wegen der vielen Unwägbarkeiten nicht planen, wir fahren auf Sicht in allen Branchen, also auch im Buchhandel und in Buchverlagen. Aber wir tun das in der Hoffnung, dass wir durch solidarisches Handeln in Kürze wieder volle Präsenz zeigen werden.«

Im Rahmen der diesjährigen Preisverleihung wurde auch der jährlich erscheinende Katalog der »Schönsten Deutschen Bücher« präsentiert, den das Team von Daniel Wiesmann – Büro für Gestaltung (danielwiesmann.de) aus Berlin gestaltet und umgesetzt hat. Die Buchfotografien stammen von Farbanalyse aus Köln (farbanalyse.de).

Mehr Infos zum Katalog